Stephan Simon - 05.03.2020

Cloud: Bin ich da schon drin, oder was?

Oder: zehn Kriterien für die Wahl des richtigen Cloud-Providers

Ein bisschen Geschichte ...

Bin ich da schon drin, oder was?“ Niemand kam im Jahre 1999 an diesem Werbeslogan vorbei. Erfunden hat diesen aber nicht der Ex-Tennisprofi Boris Becker. Schuld an dem eingehenden Spruch war Frau Petra Felten-Geisinger. Dies war jedoch längst nicht der einzige „viral gehende“ Satz der Werbeexpertin. „Like ice in the sunshine“, „Sippin' on Bacardi Rum“ oder „Die Perle der Natur“ stammen ebenfalls aus ihrer Feder.

Für die Informationstechnologie bedeutet die AOL-Werbung, mit dem damals 32-jährigen „Bobbele“, ein regelrechtes Manifest. Jeder wollte rein, ins Internet. Jeder sollte rein. Manche schafften es auch rein, sofern die analoge DFÜ-Modem-Verbindung es erlaubte. Dies alles geschah trotz schlechter Prognose dann doch ziemlich rasch. 1949 bekundete John von Neumann, ein Mathematiker, der als einer der Väter der Informatik gilt, dass man die Grenzen dessen erreicht habe, was mit Computertechnologie erreichbar ist.

Betrachten wir also die Zeitspanne seit 1949, ist einiges passiert. Viele Pioniere der digitalen Heute-Welt haben sich geirrt. Ähnlich wie auch Mr. von Neumann. Bill Gates, Gründer von Microsoft, erklärte 1981, dass niemand mehr Arbeitsspeicher als 640 kB benötige. Microsoft ist heute einer der „Big 5“ neben Amazon, Apple, Facebook und Google. Keiner dieser Technologie-Giganten ist heute noch wegzudenken aus dem „Internet“. Sind die da schon drin? Absolut.

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