Juniper-Switching – wichtige Fakten zum Einstieg

Alexander
von Alexander
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Im Folgenden werde ich die meistgestellten Fragen zu Juniper beantworten und dir näherbringen, welche Vorteile Juniper bei einem Redesign deines Netzwerks im Gegensatz zu den „üblichen Verdächtigen“ hat. 

Das erwartet dich in diesem Beitrag

  1. Was ist Juniper?
  2. Wie kam Juniper in unser Portfolio?
  3. Was macht Juniper anders?
  4. Was ist dieser Rollback, der in aller Munde ist?
  5. Warum sollte ich mein Netzwerk abändern, es läuft doch?
  6. Meine Infrastruktur basiert aber auf einem ganz anderen Hersteller, kann ich sie nur komplett ablösen?
  7. Ist Juniper überhaupt zukunftssicher?
  8. Ist so eine „Premium“-Lösung überhaupt bezahlbar?

Was ist Juniper? 

Juniper ist ein Netzwerkhersteller aus den USA, der seinen Fokus auf Firewalls, Switche und Router legt. Juniper sieht sich selbst als einen Technologiekonzern und investiert einen Großteil seiner Kräfte in die Weiterentwicklung seines Betriebssystems JunOS. Ein Zitat, das mir persönlich sehr gut gefällt, ist von einem Juniper-SE: „Wir waren und sind schon immer eine Technologiebutze“.

Wie kam Juniper in unser Portfolio?

Der Erstkontakt mit Juniper fand vor einigen Jahren statt, als wir als WLAN-Lösung Trapeze einsetzten und diese von der Firma Juniper aufgekauft worden war. Im Zuge der Akquisition fing netlogix an, sich in die Juniper-Switch-Produktpalette einzuarbeiten und mit dem Vertrieb der Switching-Lösungen zu beginnen. Seitdem ist Juniper der Hersteller unseres Vertrauens im Netzwerkumfeld. Das zeigt sich auch in unserem eigenen Rechenzentrum, in dem wir voll und ganz auf Juniper-Produkte vertrauen.

Was macht Juniper anders?

Juniper bietet im Gegensatz zu seinen Marktbegleitern ein einheitliches Betriebssystem auf all seinen Produkten. Dies bedeutet im Klartext, dass du, egal welches Produkt du kaufst, immer das gleiche Betriebssystem hast und somit die Administration von Switchen – egal ob Core, Aggregation oder Access – und Firewall – von der kleinsten Firewall bis zu den Carriergrade-Geräten – immer mit denselben Befehlen konfigurieren kannst. Durch das gleiche Betriebssystem hast du außerdem sogar bei den kleinsten Switchen haargenau die gleichen Features, die du auch im Carrierbereich hättest.

Was ist dieser Rollback, der in aller Munde ist?

Ein Key-Feature von JunOS ist die Möglichkeit, zu jeder Zeit auf bis zu 49 vorherige Konfigurationsstände zugreifen und diese einspielen zu können. Ein kurzes Beispiel hierzu: Nehmen wir an, du hast eine Juniper-Infrastruktur über mehrere Standorte und musst von Deutschland aus in Hongkong eine Konfiguration ändern. Und dann passiert es: du hast dich selbst ausgeschlossen. Mit Juniper hast du allerdings die Option, via Confirm-and-Commit-Verfahren vorab festzulegen, dass die Konfiguration zwar aktiv läuft, aber nach zwei, fünf oder auch drei Minuten ohne ein Commit wieder revidiert und die alte Konfiguration aktiviert wird. Das erspart dir entweder ein Telefonat, bei dem du noch Sprachbarrieren zu überwinden hast, oder im schlimmsten Fall eine Reise quer durch die Welt - wegen eines Switches.

Warum sollte ich mein Netzwerk abändern, es läuft doch?

Es läuft noch! Durch steigende Anforderungen wird lang- oder kurzfristig das Netzwerk an sich zum Bottleneck. Die klassischen Ursachen für einen Umschwung liegen auf der Hand: VoIP-Einführungen, WLAN-Implementierungen, IoT und Outsourcing wie Software as a Service werden dein Netz in Zukunft an seine Grenzen bringen. Wenn bei dir einer oder alle diese Punkte zutreffen, solltest du anfangen dich zu fragen: bin ich bereit und kann ich auch in Zukunft ohne Veränderung ein solides Netzwerk garantieren?

Meine Infrastruktur basiert aber auf einem ganz anderen Hersteller, kann ich sie nur komplett ablösen?

Ein ganz klares NEIN! Mit Juniper kannst du in jedem Teil deines Netzes ohne große Schwierigkeiten anfangen; dies geht sogar so weit, dass du verschiedenste Transceiver – seien sie von Cisco, HP oder Extreme – ganz problemlos an einem Port ansteckst und los geht’s. Juniper bietet durch JunOS ein System, das auch im Mischbetrieb mit anderen Herstellern problemlos funktioniert.

Ist Juniper überhaupt zukunftssicher?

Wenn nicht Juniper, wer dann? Bei Juniper hast du im kleinsten Switch, dem EX2300-C-12T/P, sogar schon zwei SFP+-Interfaces. Wenn wir eine Serie nach oben blicken, hast du mit dem EX3400-Switch schon zwei 40-Gig-Ports und vier SFP+-Ports. Bei beiden Switchen handelt es sich um die neueste Hardware, die dir eine zukunftssichere Investition garantiert.

Ist so eine „Premium“-Lösung überhaupt bezahlbar?

Mit Juniper haben wir einen Hersteller, der für jeden Kunden erschwinglich ist. Hier muss sich Juniper vor niemandem verstecken. Nicht umsonst trägt Juniper den Namen „Cisco-Killer“.

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