Alte Outlook-Versionen: Kein Zugriff mehr auf Office 365/ Microsoft 365 Dienste

Philipp
von Philipp
01:50 MIN

Ab November 2021 begann Microsoft bereits einige seiner Microsoft 365 Dienste für alte Office–Versionen, insbesondere Outlook, abzuriegeln. Dies wurde vom Unternehmen bereits mehrfach auf diversen seiner Kanäle angekündigt und hat seit einiger Zeit auch mit dem Roll-Out dieser Sperre begonnen.

Microsoft hat im November 2021 begonnen, einiger seiner alten Office-Versionen abzuriegeln. (Bild © unsplash.com)

Welche Versionen von Microsoft sind betroffen?

Hierbei handelt es sich konkret um Outlook 2007, 2010 und Office-2013-Versionen vor 15.0.4971.1000. Es gibt aktuell nach wie vor einige Firmen, die mit diesen veralteten Versionen hantieren. Die Mindestvoraussetzungen steigen ab dem Stichtag auf Outlook 2013 mit den Service Pack 1.

Dies ist seit dem 22.03.2022 seitens Microsoft ausgeweitet worden, es gibt nun auch Einschränkungen für Outlook 2016. Nach dem 22. März können nun auch keine Outlook-Clients mit Versionen vor 16.0.4600.1000, keine Verbindung mehr zu den Microsoft 365-Diensten aufbauen.

Die Sperre der Outlook-Clients wurde in mehreren Schritten ausgerollt:

Doch was passiert nun für die Benutzer?

In Unternehmen, bei denen Outlook zu weit veraltet ist oder die nicht schnell genug mit ihren Updates sind, erhalten Outlook-Benutzer die folgende Fehlermeldung beim Starten ihrer Clients:

„Ihr Microsoft Exchange-Administrator hat die von Ihnen verwendete Version von Outlook gesperrt. Wenden Sie sich an Ihren Administrator, um Unterstützung zu erhalten.“

Outlook 2016 hat in diesem Fall eine andere Fehlermeldung als die älteren Versionen:

Beachte, dass es technisch nicht möglich ist, die Verbindung zu Exchange Online wiederherzustellen, sobald Outlook 2007, 2010, 2013 oder 2016 blockiert ist. Benutzer können Outlook im Web sofort über einen Browser auf ihrem Windows-Gerät (oder einem anderen Gerät) verwenden. Outlook im Web stellt eine Verbindung zu Exchange Online her und ermöglicht dem Benutzer die Interaktion mit seinen E-Mails, Kontakten, Kalendern, Gruppen, öffentlichen Ordnern und Aufgaben.

Um eine Verbindung zu Exchange Online über Outlook für Windows herzustellen, muss das Gerät auf eine unterstützte Version von Outlook für Windows aktualisiert werden.

Warum blockiert Microsoft diese Outlook-Versionen?

Für dich als Administrator:

Falls du wissen möchtest, welche Outlook-Versionen momentan noch Verbindungen zu ihrem Tenant aufbauen, stellt der Berichts zur Nutzung von E-Mail-Anwendungen, der im Microsoft 365 Admin Center zu finden ist, eine vollständige Liste aller Benutzer und Outlook-Versionen zur Verfügung.

Benötigst du Unterstützung bei der Auswertung der verwendeten Versionen oder dem Upgrade deiner Clients? Komme gerne jederzeit auf uns zu unter Support@netlogix.de!

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