Im Jahr 1966 erkennt der Nürnberger Apotheker Walter Bouhon die Wirkung pflanzlicher Öle und setzt als erster hautpflegende Vitamine ein. Mit Pioniergeist, wissenschaftlicher Expertise und viel Liebe entwickelt er eine Ölpflege, die sich in den Schutzmantel der Haut integriert und die Feuchtigkeit bewahrt. Mit dem frei öl®-Wissen entstehen bis heute einzigartige Innovationen – immer mit einem Ziel: Hautpflege mit besten Wirkstoffen und ausgezeichneter Wirkung bei maximaler Verträglichkeit.

Das Projekt

netlogix installierte bei der Apotheker Walter Bouhon GmbH redundante virtualisierte Server- und Speichersysteme, mit denen nun eine hochverfügbare Infrastruktur bereitsteht, die selbst bei Ausfall eines der beiden Rechenzentren unterbrechungsfreies Arbeiten gewährleistet. Auf den virtualisierten Systemen aufbauend erfolgten die Einführung von Exchange Server 2007 sowie die Migration des Betriebssystems auf Windows Server 2008 und Active Directory 2008.

Projektinterview mit Oliver Fuchs, Leiter der IT bei frei®, über die Vorteile virtualiserter Systeme

2005 waren Sie das erste Mal in Kontakt mit netlogix. Wie sind Sie damals auf uns gekommen und wie war Ihr Eindruck unserer zu diesem Zeitpunkt noch sehr jungen Firma?
Ich wurde damals von netlogix angerufen und man bot mir einen 79er an. Kurz danach besuchte ich meinen ersten Kurs bei netlogix zum Thema Live-Hacking. Der Dozent war Björn Lange, der damals noch recht neu bei netlogix war. Sowohl der Kursinhalt als auch die praktischen Beispiele unter Echtbedingungen waren sehr überzeugend. Insofern hatte ich damals schon einen sehr guten Eindruck von netlogix.

Sie haben daraufhin eine Schulung zum Thema Exchange Server 2003 besucht und kurz danach das Exchange-Server-2003-Projekt mit Matthias Schmidt geplant.
Ja, das war das Upgrade von Exchange Server 2000 auf Exchange Server 2003. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleichzeitig die Hardware erneuert. Den Exchange Server 2000 hatten wir damals noch mit einem anderen Systemhaus implementiert. Bei der Neuinstallation und Konfiguration des Exchange Server 2003 und der Übernahme der Postfächer durch Herrn Schmidt wurde ganz schnell deutlich, dass dieser über ein fundiertes praktisches Wissen zum Thema Exchange und Active Directory verfügte.

Was war der Anlass, die Infrastruktur 2008 komplett zu erneuen?
Ende 2007 hatte unsere Serverhardware ein gewisses Alter erreicht und die Wartungsverträge liefen aus. Somit musste in diesem Bereich eine grundsätzliche Entscheidung für die nächsten Jahre getroffen werden. Wir konnten die Hardware einfach 1:1 erneuern oder das Thema Servervirtualisierung angehen. Ich hatte mir unterschiedliche Lösungsansätze von verschiedenen Anbietern u.a. auf der CeBIT angeschaut. Gerade die Lösungen im Bereich Virtualisierung waren im Vergleich zum reinen Hardwareaustausch recht kostenintensiv. Wir hatten natürlich auch eine Lösung mit Herrn Lange von netlogix ausgearbeitet.

Oliver Fuchs, IT-Leiter bei frei®, in der Verpackungsanlage

Welche Gründe haben dann den Ausschlag gegeben, sich für netlogix zu entscheiden?
Die Kosten waren natürlich ein Punkt. Auf der anderen Seite wollten wir eine Lösung, die auch die nächsten Jahre flexibel erweiterbar war und sich den Veränderungen im Unternehmen anpassen ließ. Dies konnten wir nur mit einer Servervirtualisierung erreichen. Ein wichtiger Punkt war die Ausfallsicherheit. Es musste gewährleistet sein, dass die virtualisierten Server auch nach Ausfall eines Hardware-Servers noch zur Verfügung stehen. Lösungsansätze anderer Anbieter mit zwei VMware-ESX-Servern, aber nur einem Storage-System konnten diese Anforderungen nicht erfüllen. Die Lösung, die uns Herr Lange ausgearbeitet hatte, gefiel uns damals am besten und gefällt uns noch heute. Sie basiert auf zwei VMware-ESX-Servern, zwei DataCore-Serven und zwei Storage-Systemen.

Wie wurde das Projekt umgesetzt und wie lange hat es gedauert?
Wir hatten eine intensive Vorbereitungs- und Planungsphase in Zusammenarbeit mit Herrn Lange. Dabei ging es immer wieder um das Thema Ausfallsicherheit. Wir haben den großen Vorteil, dass wir zwei Serverräume in unterschiedlichen Brandabschnitten haben. Jeder Systemverbund, bestehend aus je einem ESX-Server, einem DataCore-Server und einem Storage-System, ist in einem eigenen Serverraum installiert. Die Systeme sind mit Brocade-Fibre-Channel-Switches über Kreuz miteinander verbunden und spiegeln sich gegenseitig. Bei Ausfall eines ESX- oder DataCore-Servers kann der „Spiegel“ sofort übernehmen. Herr Lange hatte damals eine Skizzierung erstellt, die genau aufzeigt, wie die Systeme miteinander verbunden sind. 
Da wir nicht nur die Software, sondern auch die ganze Serverhardware über netlogix bestellt hatten, war bei Inbetriebnahme bereits alles vorbereitet und fertig zusammengebaut. Herr Lange hat dann vor Ort die Installation, die Konfiguration sowie die Tests der SANmelody und der ESX-Server übernommen. Dies haben wir relativ zügig, in fünf Tagen, abgewickelt, so dass wir gleich die ersten drei oder vier Server virtualisieren konnten. Mittlerweile sind es 14 virtuelle Maschinen auf zwei Hardware-Servern.

In Folge der Virtualisierung hat Herr Schmidt 2008 den Exchange Server und Windows in Ihrem Haus upgedatet?
Genau, Herr Schmidt hat das Upgrade von Exchange Server 2003 auf Exchange Server 2007 durchgeführt. Zusätzlich hat er noch unser Active Directory auf Windows Server 2008 aktualisiert. Durch die Virtualisierungsumgebung ging das alles recht schnell. Die Umstellung auf Exchange Server 2007 zog dann gleichzeitig das Upgrade auf Office 2007 nach sich.

Was hat sich durch die neue Infrastruktur verbessert und welche Vorteile haben Sie als Administrator von der Umstellung?
Das Management und die Überwachung der virtuellen Maschinen ist wesentlich einfacher. Zur Verwaltung der ESX-Server und der virtuellen Maschinen gibt es den VMware Infrastructure Client. Mit diesem sehe ich auf einen Blick die Auslastung der ESX-Server und jeder einzelnen virtuellen Maschine. Vor der Installation von Programmupdates kann ich einen Snapshot oder einen Klon der virtuellen Maschine erstellen, ohne das System zu beeinträchtigen. Ferner kann ich virtuelle Maschinen zwischen den beiden ESX-Servern hin- und herschieben, ohne sie runterfahren zu müssen, um z.B. einen Lastenausgleich oder eine Wartung vorzunehmen. Dank der zentralen Administration von einem Arbeitsplatz aus muss ich nicht mehr die Hardware von 14 Servern überwachen, sondern kann mich auf die ESX- und DataCore-Server konzentrieren.

Sie und Ihr Mitarbeiter haben Schulungen zu verschiedenen Themen in unserem Trainingscenter besucht. Haben diese in der täglichen Arbeit weitergeholfen?
Wir hatten Schulungen zu Exchange Server 2003, SQL Server, Windows Server – alles Schulungen, die wir für den jeweiligen Bereich gebraucht haben. Wir suchen uns die Seminare passgenau zu unseren jeweiligen Anforderungen aus, wenn wir z.B. einen Umstieg auf SQL Server 2005 planen. 

Die Schulungen dienten also definitiv dazu, um projekt- bzw. umstellungsbegleitend etwas zu lernen?
Das schon, aber die Grundinstallation und -konfiguration – ob jetzt Windows Server 2008, Exchange oder SQL Server – haben wir immer mit netlogix umgesetzt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man dafür Ansprechpartner braucht, die täglich mit der Materie zu tun haben und über ein entsprechendes Praxis-Know-how verfügen. Das ist der Punkt, weshalb wir in vielen Bereichen mit netlogix zusammenarbeiten. Dort gibt es Mitarbeiter, die über ein fundiertes Fachwissen verfügen, welches man sich nur in der täglichen Praxis bei unterschiedlichen Kunden aneignen kann. Die weitere Wartung und Administration wird dann von uns übernommen.

Waren Sie zufrieden mit der Zusammenarbeit und gab es Dinge, die Ihnen insbesondere gefallen haben?
Erstens natürlich die Kompetenz und die Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Wenn nötig, bekommt man auf jeden Fall Ersthilfe, auch wenn der zuständige Ansprechpartner gerade mit anderen Projekten beschäftigt ist. Ein großer Vorteil ist auch die räumliche Nähe. Für manche Mitarbeiter liegen wir auf dem Weg zur Arbeit, so dass schon mal der erste Kaffee des Tages von uns ausgegeben wird. Ein weiterer großer Vorteil ist die breite Aufstellung von netlogix und seinen Mitarbeitern. Trotz der Spezialgebiete einzelner Mitarbeiter verfügen diese über ein breites Wissen in anderen Bereichen.
Ein großer Gewinn ist auch, dass die Mitarbeiter, die draußen vor Ort sind, die Schulungen halten. Somit sind es nicht irgendwelche Theoretiker, die einen Lehrgang nach Schema F halten, sondern Leute aus der Praxis.

Helena Jäger bedankt sich bei Oliver Fuchs für das Interview.

Welche Projekte sind als nächstes geplant?
Die nächsten Projekte sind auf jeden Fall die Umstellung auf Windows 7 und die Entscheidung über die Desktopvirtualisierung sowie die Ablösung der letzten Windows-2003-Server.

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