03.03.2016

Windows 10 Servicing mit SCCM

Mit Windows 10 wurde von Microsoft eine neue Art der Produktaktualisierung eingeführt. Es gibt jetzt keine Service Packs mehr, sondern neue Features und Versionen werden über sogenannte Builds verteilt.

Dafür gibt es sogenannte Service Rings, die festlegen, wann der PC das entsprechende Build erhält. Es gibt drei Service Rings:

  • Release Ready – Current Branch (CB)
  • Business Ready – Current Branch for Business (CBB)
  • Long Term Service Branch (LTSB)

Nähere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:
https://technet.microsoft.com/en-us/library/mt598226(v=vs.85).aspx

Im SCCM gibt es die Möglichkeit, für verschiedene Client-PCs unterschiedliche Servicepläne zu hinterlegen. Über diese Servicepläne werden die Builds dann nach ihren zeitlichen Vorgaben automatisch auf den Clients bereitgestellt.

Das Dashboard zeigt Ihnen aktuelle Informationen zu den verschiedenen Builds an:

Sie können im Serviceplan entscheiden, wann die PCs das Build erhalten:

In der Preview sehen Sie das Upgrade, das freigegeben wird:

Beim nächsten Scan nach Windows-Updates erhält der Client das Upgrade:

Nachdem das Update durchgelaufen ist und der PC neu gestartet wurde, hat der Client einen neuen Build installiert. Am einfachsten lässt sich das durch die Eingabe von „winver“ überprüfen.

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Daniel Jelinek
Senior Consultant

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