01.06.2017

Juniper-Switching – wichtige Fakten zum Einstieg

Im Folgenden werde ich die meistgestellten Fragen zu Juniper beantworten und Ihnen hoffentlich näherbringen, welchen Vorteil Juniper bei einem Redesign Ihres Netzwerks im Gegensatz zu den „üblichen Verdächtigen“ hat. 

Was ist Juniper? 

Juniper ist ein Netzwerkhersteller aus den USA, der seinen Fokus auf Firewalls, Switche und Router legt. Juniper sieht sich selbst als einen Technologiekonzern und investiert einen Großteil seiner Kräfte in die Weiterentwicklung seines Betriebssystems JunOS. Ein Zitat, das mir persönlich sehr gut gefällt, ist von einem Juniper-SE: „Wir waren und sind schon immer eine Technologiebutze“.

Wie kam Juniper in das netlogix-Portfolio?

Der Erstkontakt mit Juniper fand vor einigen Jahren statt, als netlogix als WLAN-Lösung Trapeze einsetzte und diese von der Firma Juniper aufgekauft worden war. Im Zuge der Akquisition fing netlogix an, sich in die Juniper-Switchproduktpalette einzuarbeiten und mit dem Vertrieb der Switchinglösungen zu beginnen. Seitdem ist Juniper der Hersteller unseres Vertrauens im Netzwerkumfeld. Das zeigt sich auch in unserem eigenen Rechenzentrum, in dem wir voll und ganz auf Juniper-Produkte vertrauen.

Was macht Juniper anders?

Juniper bietet im Gegensatz zu seinen Markbegleitern ein einheitliches Betriebssystem auf all seinen Produkten. Dies bedeutet im Klartext, dass Sie, egal welches Produkt Sie kaufen, immer das gleiche Betriebssystem haben und somit die Administration von Switchen – egal ob Core, Aggregation oder Access – und Firewall – von der kleinsten Firewall bis zu den Carriergrade-Geräten – immer mit denselben Befehlen konfigurieren. Durch das gleiche Betriebssystem haben Sie außerdem sogar bei den kleinsten Switchen haargenau die gleichen Features, die Sie auch im Carrierbereich hätten.

Was ist dieser Rollback, der in aller Munde ist?

Ein Key-Feature von JunOS ist die Möglichkeit, zu jeder Zeit auf bis zu 49 vorherige Konfigurationsstände zugreifen und diese einzuspielen zu können. Ein kurzes Beispiel hierzu: Nehmen wir an, Sie haben eine Juniper-Infrastruktur über mehrere Standorte und müssen von Deutschland aus in Hongkong eine Konfiguration ändern. Und dann passiert es: Sie haben sich selbst ausgeschlossen. Mit Juniper haben Sie allerdings die Option, via Confirm-and-Commit-Verfahren vorab festzulegen, dass die Konfiguration zwar aktiv läuft, aber nach zwei, fünf oder auch drei Minuten ohne ein Commit wieder revidiert und die alte Konfiguration aktiviert wird. Das erspart Ihnen entweder ein Telefonat, bei dem Sie noch Sprachbarrieren zu überwinden haben, oder im schlimmsten Fall eine Reise quer durch die Welt wegen eines Switches.

Warum sollte ich mein Netzwerk abändern, es läuft doch?

Es läuft noch! Durch steigende Anforderungen wird lang- oder kurzfristig das Netzwerk an sich zum Bottleneck. Die klassischen Ursachen für einen Umschwung liegen auf der Hand: VoIP-Einführungen, WLAN-Implementierungen, IoT und Outsourcing wie Software as a Service werden Ihr Netz in Zukunft an seine Grenzen bringen. Wenn bei Ihnen einer oder alle diese Punkte zutreffen, sollten Sie anfangen sich zu fragen, bin ich bereit und kann ich auch in Zukunft ohne Veränderung ein solides Netzwerk garantieren?

Meine Infrastruktur basiert aber auf einem ganz anderen Hersteller, kann ich sie nur komplett ablösen?

Ein ganz klares NEIN! Mit Juniper können Sie in jedem Teil Ihres Netzes ohne große Schwierigkeiten anfangen; dies geht sogar so weit, dass Sie verschiedenste Transceiver – seien sie von Cisco, HP oder Extreme – ganz problemlos an einem Port anstecken und los geht’s. Juniper bietet durch JunOS ein System, das auch im Mischbetrieb mit anderen Herstellern problemlos funktioniert.

Ist Juniper überhaupt zukunftssicher?

Wenn nicht Juniper, wer dann? Bei Juniper haben Sie im kleinsten Switch, dem EX2300-C-12T/P, sogar schon zwei SFP+-Interfaces. Wenn wir eine Serie nach oben blicken, haben Sie mit dem EX3400-Switch schon zwei 40-Gig-Ports und vier SFP+-Ports. Bei beiden Switchen handelt es sich um die neueste Hardware, die Ihnen eine zukunftssichere Investition garantiert.

Ist so eine „Premium“-Lösung überhaupt bezahlbar?

Mit Juniper haben wir einen Hersteller, der für jeden Kunden erschwinglich ist. Hier muss sich Juniper vor niemandem verstecken. Nicht umsonst trägt Juniper den Namen „Cisco-Killer“.

Alexander Held
Teamleiter Vertrieb Network and Security

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